Projektupdate und Fortschrittsbericht 2020 – Zugang zu Bildung

Projekt: Klassenräume für Kagera
Projektland: Region Kagera, Tansania
Dauer des Projektes: Aufbau und Implementierung: 12 Monate
Projekt-Spendensumme: 30.694,00 €

Mit Beteiligung der WIASS hat ein Netzwerk von Spediteuren bei ihrer Weihnachtsaktion Ende 2019 erneut mehr als 30.000 Euro gesammelt, um den ZUGANG ZU BILDUNG in der Region Kagera, Tansania zu verbessern.

Warum ist Hilfe nötig?
Tansania ist ein ostafrikanisches Land; die Region Kagera hat 18 öffentliche Grundschulen und bietet Bildung für 25.792 Kinder. Es gibt viele Schwierigkeiten, wie marode und schlecht ausgestattete Schulen, zu wenig Schreibtische und Bücher, schlechte Sanitäranlagen und nicht genügend ausgebildete Lehrer. Diese Missstände sind auf schlechte Einkommensverhältnisse sowie unzureichende Finanzierung seitens der Regierung zurückzuführen.

Das werden wir tun!
Die Kooperations- und Spendenpartner ermöglichen einen qualitativeren und gerechteren Zugang zu Schulbildung für Kinder in der Region Kagera.
An der Kagondo Grundschule sollen die Schüler einen gut ausgestatteten Klassenraum, Material und Unterstützung beim Lernen erhalten. Dazu zählen drei behindertengerechte Klassenräume, 60 Schreibtische sowie 6 Bücheregale für die Klassenzimmer. Außerdem sollen Schulungen für die Lehrer erfolgen.

Der Einfluss von COVID
COVID-19 fordert die Gesundheitssysteme der World Vision Projektländer noch viel stärker heraus als die westlichen Länder. Aktivitäten und Engagement von World Vision und den ortsansässigen Partnern müssen verschoben, Maßnahmen angepasst und in Prävention gegen die Krankheit investiert werden. Viele KollegInnen können nicht vor Ort die Projektarbeit unterstützen und dokumentieren, was die Berichterstattung erschwert. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, mal einen Blick mit World Vision Richtung Afrika und Tansania zu richten, um einen aktuellen Eindruck zu bekommen.

Der Einfluss von COVID
World Vision reagiert auf die verheerenden Auswirkungen von COVID-19 auf dem kompletten afrikanischen Kontinent. Millionen von Eltern und Betreuern haben Einkommen und Arbeitsplätze aufgrund von COVID-19 verloren. Dies zwingt sie, ihre Kinder auszusetzen oder führt zu schädlichen und gefährlichen Umständen wie Betteln oder Kinderehen.

Es ist wichtig, auch weiterhin in den angeschlagenen Regionen präsent zu sein, sich mit Glaubens- und Gemeinschaftsführern auszutauschen, Aufklärungsarbeit zu leisten, rücksichtsvolle Verhalten zu stärken, Kindern eine Schulbildung und behütete Kindheit zu ermöglichen. Mit unseren Projekten in den letzten 3 Jahren haben wir einen wichtigen Teil zu den Maßnahmen in der afrikanischen Region beigetragen:

World Vision ist sehr besorgt über das zunehmende Risiko einer breiteren Übertragung von Corona und steht den örtlichen Behörden als Ansprechpartner für die Intensivierung der Präventionsmaßnahmen und Unterstützung der Gesundheitssysteme, Massentests und Überwachung zur Seite. Weiter ist die Organisation auch über die Berichte über eine erhöhte geschlechtsspezifische Gewalt und Gewalt gegen Kinder nachdenklich gestimmt.

World Vision hat sich folgende Ziele gesetzt:
ZIEL 1: Präventive Maßnahmen zur Begrenzung der Verbreitung von COVID-19 verstärken
ZIEL 2: Stärkung der Gesundheitssysteme und der Arbeitnehmer
ZIEL 3: Unterstützung für Kinder, die von COVID-19 betroffen sind Kinderschutz, Bildung, Ernährungssicherheit und Lebensunterhalt
ZIEL 4: Sie setzen sich dafür ein, dass schutzbedürftige Kinder geschützt werden

Aus diesem Grund ist auch ein Beitrag, wie der von uns, in diesen Ländern wichtig. In den nächsten Wochen erhalten Sie weitere Informationen zu unserem gemeinsamen Projekt. Leider ist die Begleitung des Projektes aufgrund der aktuellen Situation nicht in der gewohnten Ausführlichkeit möglich.